Alan Ames
Glaubenszeugnis und Heilungsgebet
 
 
 
 

November 18, 2020

Der Weg

Meine lieben Brüder und Schwestern in Christus,

auf unserem gemeinsamen Weg der Liebe und des Lichtes – dem Weg des Herrn Jesus Christus –, werden wir von Finsternis umgeben sein. Auf allen Seiten wird es verlorene Seelen geben, die in den Schatten und in der Finsternis gefangen sind und die den Weg des Herrn nicht kennengelernt haben. Es wird Seelen geben, die uns zu Hilfe rufen. Manche werden uns aufgrund ihrer Verwirrung und ihres seelischen Zornes vom Weg abzubringen und zu sich in die Finsternis zu ziehen versuchen. Diejenigen, die wahrlich böse sind, werden beabsichtigen, uns weg von Gott und hinein in den Seelenschmerz zu ziehen, der in der Ablehnung und Leugnung des Herrn wurzelt.

Um jedoch auf dem Weg des Lichtes und der Liebe zu verbleiben, müssen wir auf unser himmlisches Ziel ausgerichtet bleiben und uns von nichts von alledem ablenken lassen, was jene tun. Dies bedeutet nicht, sie zu ignorieren, denn um auf dem Weg der Liebe zu verbleiben, müssen wir ihnen Liebe erweisen. Um auf dem Weg des Lichtes zu verbleiben, müssen wir versuchen, das göttliche Licht in ihr Leben zu tragen. Tun wir dies nicht, so weichen wir selbst von dem Weg ab, denn wir sind in unserem Herrn Jesus Christus dazu bestimmt, alles uns Mögliche zu tun, um Sünder zu retten sowie jene, die unterwegs verloren gegangen sind.

Wir dürfen niemals vergessen, dass auch wir Sünder sind. Nur durch die Gnade Gottes gehen wir in unserem Leben auf dem richtigen Weg. Dadurch, dass wir diese Gnade angenommen und uns ihrer Führung anheimgegeben haben, sind wir nicht verloren gegangen. Diese Gnade wird allen angeboten, auch jenen in der tiefsten Finsternis des Bösen, doch sie müssen von jener Gnade erfahren und davon, dass sie wahre Freude, Frieden und Liebe in ihrem Leben erfahren werden, wenn sie die Gnade annehmen.

Wenn wir sehen, dass sich jene, die in der Finsternis sind, schlecht benehmen und Böses tun, wenden wir uns häufig von ihnen ab. Vielleicht handeln wir aus Furcht oder Abscheu über ihre Taten so, doch wir sollten versuchen, uns nicht abzuwenden. Es kommt vor, dass ich beim Anblick derer, die vom Bösen gefangen wurden und nach seiner Pfeife tanzen, erst zornig werde und sie verurteile. Der Herr korrigiert mich dann und sagt mir, dass ich nicht richten und verurteilen, sondern vielmehr traurig sein sollte, dass sie so sind. Dann sollte ich für sie beten, damit sie von den Ketten befreit werden, die sie fesseln.

Es ist sehr wichtig, dass wir den Willen Gottes immer an die erste Stelle im Leben setzen, denn sonst verlassen wir den Weg. Unser menschlicher Wille ist häufig der Wille des Stolzes, welcher uns sehr leicht ablenkt, Gott vergessen und Sünden begehen lässt. Wenn wir jedoch mit aufrichtigem Herzen beten, wird der Wille Gottes weiterhin in unserem Leben herrschen und unser menschlicher Wille wird Seinem Willen untertan. Es ist der Wille Gottes, dass wir in den Himmel kommen. Daher bewahrt uns Sein Wille auf dem Weg und hält uns davon ab, verloren zu gehen. Es entspricht ebenfalls Seinem Willen, dass wir auf andere zugehen und ihnen die helfende Hand anbieten, die sie benötigen, damit sie zu uns auf den Weg kommen und darauf bleiben.

Mit Sicherheit werden wir auf dem Weg zeitweise stolpern und fallen, doch wenn wir unser Bestes tun, ist es ebenso gewiss, dass der Herr Jesus Christus da sein wird, um uns aufzuhelfen und uns wieder auf den Weg zum Himmel zu stellen. Dasselbe gilt auch für die anderen. Wir müssen sie wissen lassen, dass der Herr Jesus Christus sich nicht von ihnen abgewendet hat, wenn sie im Leben gefallen oder gestolpert sind. Im Gegenteil, Er wendet sich ihnen liebevoll zu und gießt Sein göttliches Licht aus, damit es die Finsternis erhellt und sie den Weg zum Himmel erkennen und danach verlangen können. Die Ungeliebten sollten erfahren, dass sie geliebt sind; die Ungewollten sollten erfahren, dass sie gewollt sind; die Sünder sollten erfahren, dass ihnen vergeben werden kann; die Bösen sollten erfahren, dass sie gute Menschen werden können, weil der Herr Jesus Christus nur darauf wartet, ihnen dabei zu helfen.

Es ist nicht immer leicht, diesen Weg zu gehen, da wir mit uns selbst und mit anderen kämpfen, die uns aufhalten wollen. Vergiss in harten Zeiten aber nicht, dass es gut ist, dein Ringen dem Herrn aufzuopfern, auf dass andere den wahren Weg finden und darauf bleiben. Wenn wir unsere Kämpfe aufopfern, werden sie für andere zu einem mächtigen Gebet der sich opfernden Liebe. Durch deine Opfer wird Gnade ausgegossen, die Seelen rettet. Auch wenn du dies während deines Erdenlebens vielleicht nicht weißt oder erkennst: Im Himmel werden viele darauf warten, dir für die Opfer zu danken, die du für sie gebracht hast, und dafür, dass du in der Welt ein Licht der Liebe gewesen bist.

Gottes Segen!

Alan Ames