Alan Ames
Glaubenszeugnis und Heilungsgebet
 
 
 
 

Das Geschenk von Weihnachten
29 Nov, 2007

Wie die Sterndeuter kamen, die Geschenke der Liebe für unseren Herrn Jesus brachten und Ihn anbeteten, so sind auch wir gerufen, in ähnlicher Haltung zu Ihm zu kommen. Unsere Geschenke der Liebe, die wir Ihm in Liebe überreichen, sollten aus unserem Leben, unserem Herzen und unserer Seele bestehen. Diese Gabe sollte eine der völligen Hingabe an Seinen Willen sein, mit dem einzigen Wunsch, dass Er mit uns tue, wie Er es möchte. Dadurch dürfen wir erkennen, dass das heilige Kind aus Betlehem, der Sohn Gottes, unser Leben hell erstrahlen lassen wird in Ihm, so dass wir zu dem neuen Stern werden können, welcher alle Menschen zu Ihm hin führt. Wir dürfen erkennen, dass unsere Herzen durch Seine göttliche Gnade zu den Herzen der Liebe werden, die zu sein sie seit der Schöpfung bestimmt waren.

Mit solchem Herzen zeigen wir allen, denen wir begegnen, die zarte Liebe des Herrn. Wir werden uns gleichzeitig bewusst, dass der Geist der göttlichen Liebe, mit dem der Sohn Gottes jene beschenkt, die Ihm nachfolgen, unsere Seelen erfüllt und sie mit einer noch tieferen Liebe zu Gott und den Mitmenschen erfüllen wird, wenn wir unsere Seelen Ihm anvertrauen.

Heute sehen die meisten in Weihnachten nur eine Zeit, zu der man die Familie und Freunde beschenkt, doch sie vergessen, demjenigen Geschenke zu bringen, welcher die Ursache für das Weihnachtsfest ist. Es ist sehr wichtig, dass wir als Katholiken zum wahren Sinn von Weihnachten zurückkehren, und das umfasst mehr als die Bemühung, diesen Feiertag nicht streichen zu lassen, und mehr, als die Medien und die grossen Geschäfte davon abzuhalten, das Wort Weihnachten aus ihrem Vokabular zu streichen. Die wahre Bedeutung von Weihnachten besteht darin, dass Gott aus Liebe zu den Menschen und für alle auf die Erde kam, damit alle das ewige Leben und die ewige Freude in Ihm finden können.

Wir als Menschen, die Christus nachfolgen, müssen dann versuchen, dasselbe zu tun, indem wir uns Gott schenken. Wir sollten in die Welt hinausgehen und den Menschen die Liebe in Erinnerung rufen, die Gott für alle hat. Dies sollten wir tun, indem wir so leben, wie Gott es von uns wünscht – als Vorbilder in der Liebe, die sich von niemandem abwendet, die niemanden abweist und niemanden verurteilt. Dieses Weihnachtsfest ist eine Zeit, in der die Christen der Welt mehr zeigen können als nur Egoismus: Es ist eine Zeit, in der sie allen das Kind Jesus zeigen können, indem sie ihr Augenmerk abwenden von weltlichen Dingen und auf die himmlischen Dinge schauen.

Es ist schon wichtig, dass die Familie und die Freunde in dieser heiligen Zeit zusammen kommen, doch es ist unerlässlich, dass sie daran denken, warum sie zusammen gekommen sind, und dem Jesuskind Anteil und die Mitte geben bei ihrem Feiern.  Sie sollten auch nicht vergessen, die ganze Menschheit als Familie zu verstehen und dass wir alle Freunde sein sollten und in Liebe auf jeden Menschen zugehen: mit einer helfenden Hand, wo nötig; mit liebevollen Worten für alle und mit offenem Herzen, das die Liebe Christi ausstrahlt, ohne Angst zu haben, diese Liebe allen gegenüber zu zeigen.

Lassen wir uns durch diese heilige Zeit hinführen zu einem heiligen Leben und weg vom weltlichen Materialismus. Statt auf das Materielle zu schauen, dürfen wir auf das Spirituelle und Mystische blicken, das in diesem göttlichen Geschenk enthalten ist, welches wir an Weihnachten feiern. Jeder von uns, der sagt, er liebe Gott und den Weg Seines Sohnes Jesus, sollte sich zu Gott wenden und Ihn bitten, dass Er uns helfe, über das Physische und Temporäre hinauszublicken. Dadurch werden wir mit den Augen des Glaubens die Fülle des Geschenkes erkennen, das uns in der Geburt unseres Erlösers gemacht wurde. Es ist ein Geschenk, das ewig, himmlisch und für alle bestimmt ist.

Blicken wir auf Maria: In ihr können wir erkennen, wie sie ein heiliges Leben führte, indem sie sich Gott vollkommen hingab. So, wie Maria, die Mutter Gottes, das göttliche Kind in ihrer Liebe liebkoste und nährte, so sollten wir unser Bestes tun und hinausgehen zu allen Kindern Gottes, um sie in unserem Herzen zu liebkosen und unsere Liebe ganz zart zu ihnen bringen, um den wahren Glauben im Leben der anderen zu nähren. Wie Maria und Josef von Freude erfüllt waren, als ihre Familie durch die Geburt des Herrn vollkommen wurde, so dürfen wir freudig versuchen, ebenso das Leben aller in der Familie der Menschheit vollkommen zu machen im Herrn Jesus.

Es ist meine Hoffnung, dass all jene, die sagen: “Frohe Weihnachten!”, den Heiligen Geist bitten, Er möge den Christus des Christfestes die Seelen aller berühren lassen, welche die freudigen Worte hören, die wir sprechen, und Er berühre alle durch unsere liebevollen Taten.

Möge Ihr Christfest wirklich heilig und voll von Segen und Gnaden sein – für Sie und für alle, denen Sie begegnen.

Alan Ames